Portwein

Portwein stammt ausschließlich aus einem geografisch streng abgegrenzten Gebiet am Oberlauf des Douro-Flusses in Portugal - der Alto-Douro-Region. Im Herstellungsprozess wird dem Most Weinbrand mit ca. 20 % Alkohol hinzugegeben, um die Gärung anzuhalten. Der Zeitpunkt der Alkoholzugabe ist dabei davon abhängig, welche Güte des Portweins erzielt werden soll: je früher der Alkohol beigefügt wird, desto süßer wird er - je später, desto trockener. Anschließend ruht der Wein in großen Bottichen und bleibt bis zum Frühjahr im Anbaugebiet. Erst dann füllt man ihn in große Fässer um und gibt nochmals Alkohol hinzu (besonders exklusive Portweine reifen teilweise auch in Flaschen heran). Es gibt roten und weißen Portwein - der rote verblasst mit den Jahren, wohingegen der weiße immer kräftiger wird. Die Färbungen bei rotem Portwein reichen von Purpur (junger Wein) bis zu reinem Rot (Ruby) sowie von Rot zu Orange (Tawny). LBV (Late Bottled Vintage) sagt aus, dass der Portwein für mindestens fünf Jahre im Fass gelagert wurde, bevor er auf die Flasche umgefüllt wird.
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